Jahreshauptversammlung 2012

Am Samstag, den 21.01.2012 trafen sich wie jedes Jahr alle Torpedos zur alljährlichen Jahreshauptversammlung, um die Ämter für das neue Jahr zu vergeben. Insgesamt vierzehn Mitglieder fanden sich im Höllenkeller ein und sollten einen spannenden Abend erleben.

Zunächst begann alles wie gewohnt. Präsi Dirk eröffnete die Versammlung und bat anschließend zum gemeinschaftlichen Kohlessen. Danach wurden die gewohnten Mahlzeitenzerkleinerer gereicht und die Stimmung stieg feucht, fröhlich an. Nach einer kurzen Ausführung von Dirk zu den neuen Torpedo-Kleidern und ein wenig Plauderei und weiteren Schnäpsen wurde die erste Wahlrunde eröffnet. Wie im letzen Jahr wurden auf Geheiß von Präsident Dirk nicht alle Ämter zusammen auf einem Wahlzettel gewählt, sondern für jedes Amt ein eigener Wahlgang gestartet. Die jeweiligen Wahlgänge wurden abermals von Gally und dem "Kritzler" in gewohnter Ruhe und Souveränität durchgeführt.

Ex-Praesi Dirk
Ex-Präsi Dirk

Wie zu erwarten, gab es bei einigen Ämtern kaum Überraschungen. Die komplette Liste kann hier eingesehen werden. Als neuer Getränkewart machte „Frischling“ Eti seine Sache schon an diesem Abend sehr gut, zumindest bestätigten die Aussagen einiger Mitglieder am Folgetag den Erfolg seines Handelns. Spannung versprachen wie in jedem Jahr die Wahlen zum Sportler und Trottel des Jahres, sowie die Präsidentenwahl. Bei der Entscheidung zum "Sportler des Jahres" teilten sich die Lager der Wähler. Zum einen war da der großartige Erfolg von Reudi beim Diskgolf spielen, auf der anderen Seite das erste Torpedo-Tor seit gefühlten 1000 Jahren bei der letzen Stadtmeisterschaft. An Spannung nicht zu überbieten, konnte sich Helm im Stechen gegen Reudi durchsetzen.

Bei den Kandidaten für den "Trottel des Jahres" gab es in diesem Jahr zwei heiße Kandidaten, wobei die Favoritenrolle klar verteilt war! Zwar war die von Dirk geplante Fahrt zu den Sülfmeistertagen inklusive Abreise vor dem eigentlichen Beginn der Veranstaltung schon ein starkes Stück, blieb dann aber doch blass im Vergleich zur Reaktion von Helm, auf ein wirklich unmoralisches Angebot einer Raummanagerin in Lüneburg. Es muss an dieser Stelle angemerkt werden, dass sein Handeln eigentlich einwandfrei und lobenswert, aber aus der Sichtweise einer traditionellen ThekenMANNschaft ganz schön "trottelig" war.

Neu-Praesi Bünne
Neu-Präsi Bünne

Blieb noch die wichtigste Frage des Abends zu klären: wer sollte den Verein im neuen Jahr führen. In diesem Jahr gab es drei ernsthafte Kandidaten: Dirk, Frank B. und Jan. Dirk erklärte, dass ihm sein Amtsjahr große Freude breitet hat und er sehr gerne weiterhin an der Spitze des Vereins die Geschicke von Torpedo leiten würde. Frank (selber nicht anwesend, da er es vorzog, sich von Tim Mälzer bekochen zu lassen) hatte im Vorfeld mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass er für jedes Amt zur Verfügung stehen würde. Per kurzer telefonischer Zuschaltung gab er als schlichte Wahlparole „Ostblock oder Odessa!“ aus. Als letztes erhob Jan in einer eher kurzen und schwachen Wahlrede das Wort und betonte, dass er genaue der Richtige für „frischen Wind“ wäre. Da es sich bei allen Kandidaten um erfahrene, ehemalige bzw. amtierende Präsidenten handelte, stand einer spannenden Wahl nichts mehr im Weg. Im Verlauf dieser Wahl kam es dabei zu einem Eklat, der leider wieder mal auf die zu gute Arbeit des Getränkewartes zurückzuführen ist. Im ersten Wahlgang wurden 16 Stimmzettel abgegeben, die diesen, eigentlich von Dirk gewonnen Wahldurchgang ungültig machten. Im zweiten Versuch passte dann die Zahl der Wahlzettel, doch das Ergebnis war ein anderes: Jan konnte sich mit einer Stimme Vorsprung vor Dirk als neuer Präsident durchsetzen. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war offensichtlich die gut gemeinte, aber ungültige Stimmabgabe eines offenbar hin- und hergerissenen Wählers für einen gewissen, leider nicht existenten "Jan Nordmann". Nach einer kurzen Rede vom Neuen, wurden noch ein paar kleinere Punkte für das Jahr 2012 angesprochen. Dann endete die diesjährige Versammlung. Aufgrund der großartigen Leistung von Dirk bleibt abzuwarten, wie frisch der neue Wind dann wirklich sein wird.

Es berichtete: Jan